Was prägt die Dächer in Konolfingen?
Der Gegensatz zwischen weit heruntergezogenen Bauernhausdächern in den Ortsteilen und grossen Gewerbe- oder Industrieflächen rund um den Verkehrsknoten.
Die Gemeinde liegt auf rund 660 Metern, etwa in der Mitte zwischen Bern, Thun, Langnau und Burgdorf. Sie gilt als Tor zum Emmental, und das sieht man den Bauten an: Bauernhäuser mit steilen, weit heruntergezogenen Dächern, dazu die Weiler Ballenbühl, Herolfingen, Hötschigen, Hürnberg und Ursellen.
In der Mitte steht das Werk, das aus der Berneralpen Milchgesellschaft hervorging und seit der Fusion von 1971 zu Nestlé gehört. Der Industriestandort ergänzt den ländlichen Baubestand um Hallen und technische Dachflächen, deren Planung sich grundlegend von einem Bauernhaus unterscheidet.
Konolfingen ist zudem Bahnknotenpunkt: Hier kreuzen sich die Linien Bern–Luzern und Thun–Burgdorf. Der Bahnhof besteht seit 1864, die Burgdorf–Thun-Bahn seit 1899. Das erklärt, warum ein Dorf dieser Grösse eine so gemischte Bausubstanz hat.
Für uns heisst das: Schon bei der Anfrage muss klar sein, ob es um eine kleinteilige Reparatur am gewachsenen Bau, eine lange Bauernhaustraufe oder eine planbare Arbeit auf einer grossen Fläche geht.